Grüezi mitenand:

Tipps für alle, die in die Schweiz auswandern wollen

Gründe, um in die Schweiz auszuwandern, gibt es viele – mehr als Schokolade und Käse. Die grossen Städte wie Zürich, Bern und Genf gehören zu den Orten mit der höchsten Lebensqualität weltweit. Kultur und Natur sind sich in dem kleinen Land sehr nah. Kein Wunder, dass die Schweiz für viele ein Sehnsuchtsziel ist. Aber wie einfach ist das mit dem Umzug von Deutschland in die Schweiz? Und wie ist das Schweizer Leben, wenn man nicht gerade im Urlaub ist? Hier gibt’s die wichtigsten Infos für alle, die mit dem Auswandern liebäugeln.

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glückliche Kunden

Goldene Jahre sind vergangen!

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Fachgerechte umziehen in die Schweiz

Aufenthalt und Visum

Die Schweiz liegt zwar mitten in Europa, aber ganz so frei ein- und ausreisen wie anderswo kann man in der Schweiz nicht – denn sie ist kein EU-Mitglied. Wer also länger bleiben, dort arbeiten oder in die Schweiz auswandern will, muss den Weg aufs Amt des jeweiligen Kantons machen.

Hier kommen kurz und knackig die Fakten für Auswanderungswillige mit deutschem Pass:

  • Unter 90 Tagen Aufenthalt: Sie brauchen kein Visum. Achtung: Die 90 Tage beziehen sich immer auf die letzten 180 Tage und müssen nicht am Stück sein.

Weitere, wichtige Informationen:

  • Über 90 Tagen Aufenthalt: Sie müssen beim zuständigen Migrationsamt einen Aufenthaltstitel beantragen.
  • Anmeldung in der Schweiz: Wenn Sie länger als 90 Tage bleiben wollen, müssen Sie sich in Ihrer neuen Wohngemeinde anmelden und dort eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Wann? Spätestens 14 Tage nach der Einreise und auf jeden Fall vor dem ersten Arbeitstag in der Schweiz.
  • Finanzen: Wenn Sie in die Schweiz auswandern wollen, müssen Sie nachweisen, dass Sie für Ihren Lebensunterhalt sorgen können – entweder mit einem Arbeitsvertrag oder durch ausreichendes Vermögen. Wer in der Schweiz arbeiten will, braucht eine Arbeitserlaubnis. Mehr dazu weiter unten.

Auf alle, die in die Schweiz auswandern wollen, wartet also eine Menge Papierkram. Damit Sie dabei nichts vergessen, gibt’s hier ein paar nützliche Helfer:

  • Checkliste für den Umzug in die Schweiz
  • Nachsendeauftrag, damit Ihre Post ins Ausland hinterherkommt
  • Umzugsmitteilung, damit Verlage, Banken und Co., bei denen Sie Kunde sind, Ihre Adresse aktualisieren können

Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz: B, C, G, L

Bei der Anmeldung in der Wohngemeinde gibt es für deutsche Auswanderer dann i. d. R. eine Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung:

  • Bewilligung B (Aufenthaltsbewilligung): Bewilligung mit Arbeitserlaubnis. Die gibt es bei Vorlage eines Arbeitsvertrags, der 12 Monate oder länger dauert. Sie ist 5 Jahre gültig.
  • Bewilligung C (Niederlassungsbewilligung): Diese zeitlich unbeschränkte Bewilligung gibt es für Auswanderer, die sich schon 5 Jahre regulär und ununterbrochen in der Schweiz aufhalten.
  • Bewilligung G (Grenzgängerbewilligung): Bewilligung für alle mit Arbeitserlaubnis in der Schweiz, aber Wohnsitz auf der anderen Seite der Grenze. Wer eine Bewilligung G hat, muss mindestens einmal pro Woche ins heimische Ausland zurück.
  • Bewilligung L (Kurzaufenthaltsbewilligung): Bewilligung für eine befristete Zeit (i. d. R. weniger als ein Jahr).

Wer mit seiner Familie in die Schweiz auswandern will, muss einen Antrag auf Familiennachzug stellen. Das ist i. d. R. unproblematisch

Arbeit und Steuern

In der Schweiz sind die Steuern deutlich niedriger als in Deutschland und die Durchschnittseinkommen entsprechend höher. Sogar Hilfsarbeiter verdienen ca. 4.300 bis 6.300 Schweizer Franken (CHF) im Monat. Bei Akademikern sind es sogar über 8.000 Franken. Das hat die Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2016 ergeben.

Was erstmal so viel klingt, relativiert sich allerdings recht schnell, denn auch die Lebenshaltungskosten sind viel höher als in Deutschland. Ob sich das Auswandern in die Schweiz finanziell lohnt, sollten Sie also gut durchrechnen.

Wie viel Sie mit Ihrem Job in der Schweiz verdienen können? Das ist wie überall Verhandlungssache. Aber die Schweizerische Eidgenossenschaft stellt einen Online-Lohnrechner zur Verfügung, der bei der Einschätzung hilft.

Insgesamt ist die Jobsituation in der Schweiz gut. Fast alle Branchen wachsen, nur im Handel und Kreditwesen geht es abwärts (Stand November 2018). In einigen Fachbereichen tun sich Schweizer Unternehmen derzeit schwer, Arbeitskräfte zu finden – das kann eine Chance für Auswanderer sein:

  • weiterverarbeitende Industrie (sekundärer Sektor)
  • Fertigungsindustrie
  • Uhrenindustrie
  • Maschinenbau

Wichtig: Schweizer Unternehmen dürfen nur dann ausländische Arbeitskräfte einstellen, wenn sie nachweisen können, dass sie keinen Schweizer gefunden haben, der den Job machen kann oder will

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Kündigungsfristen

Etwas worauf sich Deutsche beim Auswandern in die Schweiz unbedingt einstellen sollten: Ein Kündigungsschutz wie in Deutschland existiert in der Schweiz nicht. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, kann jeder Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit gekündigt werden.

  • Während der Probezeit ist eine Kündigung innerhalb von 7 Tagen möglich.
  • Als Probezeit gelten je nach Vereinbarung die ersten 1 bis 3 Monate eines Arbeitsverhältnisses.
  • Nach Ablauf der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis im 1. Dienstjahr mit einer Kündigungsfrist von einem Monat, ab dem 2. Dienstjahr mit einer Frist von 2 Monaten jeweils zum Ende eines Monats gekündigt werden
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Arbeitszeit und Urlaub

Der Arbeitsalltag in der Schweiz sieht ein bisschen anders aus als in Deutschland. Daran sollten Sie denken, bevor Sie auswandern:

  • Die durchschnittliche Arbeitszeit in der Schweiz liegt laut einer Erhebung von 2017 bei etwas mehr als 41 Stunden pro Woche.
  • Die maximale Arbeitszeit liegt bei 45 Stunden pro Woche für Angestellte mit typischen Schreibtischjobs, Industriearbeiter und technisches Personal. Alle anderen müssen bis zu 50 Stunden pro Woche ran.
  • Der Urlaubsanspruch in der Schweiz richtet sich nach dem Alter: Alle unter 20 bekommen mindestens 5 Wochen pro Jahr frei. Alle über 20 mindestens 4 Wochen. Mehr als den gesetzlichen Mindesturlaub gibt es selten.
Steuern für Arbeitnehmer

Einkommensteuern sind von Ort zu Ort verschieden. Der Grund: Sowohl der Bund (Bundessteuer) als auch die Kantone und Gemeinden (Staats- und Gemeindesteuern) verlangen Abgaben.

Bei ausländischen Arbeitnehmern, die keine Niederlassungsbewilligung C haben, werden die Steuern direkt vom Lohn abgezogen, mit der sogenannten Quellensteuer. Die Steuerschuld ist damit normalerweise abgegolten.

Wer mehr als 120.000 Franken im Jahr verdient, muss wie die Schweizer eine Steuererklärung machen. Nur der Kanton Genf zieht die Grenze bei jährlich 500.000 Franken.

Mit dem Quellensteuer-Rechner können Sie direkt online Ihren jeweiligen Steuersatz ganz einfach ausrechnen und die Kantone landesweit vergleichen – wenn Sie noch nicht wissen, in welchen Teil der Schweiz Sie gern auswandern würden, kann das bei der Entscheidung helfen. Üblicherweise wird jährlich etwa ein Monatslohn an Steuern fällig.

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